Bericht der Jahres-Hauptversammlung 2019 in Haselünne

von Melanie (Kommentare: 0)

Ein neues Jahr, eine neue Jahreshauptversammlung......

....2019 trafen wir uns vom 09. bis 12. Mai im Emsland, genauer gesagt in Haselünne......

Einige werden sich bei der Einladung gefragt haben "Haselünne? Wo ist das denn?"
Für die nicht geografisch angehauchten von uns sei gesagt: Haselünne liegt 20 km von Lingen und 45 km von der Papenburger Meyerwerft entfernt mitten im Emsland und ist Hauptsitz der Berentzen-Brennerei (wer nicht weiß was die machen.....Berentzen Appelkorn!)...

Die individuelle Anreise erfolgte wie immer am Donnerstag und wir trafen uns im Restaurant Kolpinghaus zum gemeinsamen Klönschnack mit Imbiss.

Freitagmorgen hörten die Männer (und eine Frau) einen Vortrag von Thomas Laskowski zum Thema: Zusammenarbeit unter Dachdeckern-Arbeitnehmerüberlassung der besonderen Form: Kollegenhilfe, Subunternehmereinsatz, Arbeitsgemeinschaften.

Vortrag


Die Frauen (und ein Mann) durften stattdessen das Wacholder-Abitur ablegen.
Bei diesem fröhlichen Klassenausflug zur Prüfstelle des Abiturs gab es wie in jeder Schulklasse natürlich die Klassenkasper sowie die Streber ... wie früher in der Schule also...

Wacholder-Abitur

Nach dem gemeinsamen Mittagessen, bei dem die Abiturientinnen gefeiert wurden, zogen sich die Herren (und eine Dame) zur Jahreshauptversammlung zurück, während die Damen mit ihrem Einkaufsberater die Geschäfte von Haselünne unsicher machten.
Es wanderten wieder Schuhe, Handtaschen, Dekoartikel und das ein oder andere Kleidungsstück in die Kofferräume der Autos der Herren.....

Am Abend, als wir zu unserer Essenslocation gingen müssen wir irgendwie durch eine Zeitschleife gelaufen sein ohne es zu merken, denn nach der Brennereiführung im Berentzener Brennereimuseum lud der Herold des Königs zum Landsknechtschmaus im Rittersaal.
Bei angemessener Musik verspeisten wir ein wahrlich großartiges Mahl und die goldne Laune sprühte bei schäumenden Pokalen.

Landknechtschmaus

Der Herold sorgte derweil für Zerstreuung und erfreute uns mit einem interaktiven Programm und mittelalterlichen Weisen, während die Mägde und Knechte für unser Wohlergehen sorgten.
Eventuell verdorbene oder vergiftete Speisen wurden mit reichlich Gegengift neutralisiert und so mancher der Corona hatte einen etwas längeren Weg zu seinen heimatlichen Gefilden. Die Zeitschleife hatte sich in der Zwischenzeit geschlossen und so blieben wir im 18.Jahrhundert.....

Am Samstagmorgen, nachdem Frühstück, das wir auf Einladung von Erika der Viertelvorzehnten von Westhold zu Haselünne (nicht verwandt oder verschwägert mit Alfons dem Viertelvorzwölften vonundzu Lummerland) im Kuppelsaal des Burghotels zu Haselünne genossen, sattelten wir unsere stählerne Kutsche (gesteuert von Kutscher Walter, gezogen von 460 Pferden), die uns laut schnaufend zum Schloss Clemenswerth brachte.

Clemenswerth

Das Schloss wurde von 1737 bis 1747 von Kurfürst Clemens August I. erbaut. Es ist eines der sehenswertesten Kulturdenkmäler Norddeutschlands und die einzige noch erhaltene Alleesternanlage weltweit.

Nach einer Suppenspeisung im Schlosskeller bestiegen wir unsere stählerne Kutsche und Walter steuerte die 460 Pferde weiter durch das Emsland.
Hierbei haben wir scheinbar wieder eine Zeitschleife passiert, die uns zurück in das Jahr 2019 katapultierte und wir landeten in der Meyerwerft in Papenburg.

Gruppenfoto


Hier hatten wir durch die kompetente Führung von Johannes Traksel einen überdimensionalen Blick auf den deutschen Schiffbau bevor es zurück nach Haselünne ging, allerdings nicht ohne Kaffee-Kuchen-Pause.

Das Abendessen genossen wir wieder im Rittersaal, wo Felix der "Kellner in Probezeit" zur allgemeinen Belustigung seinen Job aufs Spiel setzte. Wenn der so weiter macht wird das nix mit der Karriere im Gastrobereich. Der sollte umschulen auf Dachdecker....ob der Klamauk allerdings von den Kunden akzeptiert wird ist fraglich.....

Nach dem gemeinsamen Frühstück am Sonntag begaben wir uns alle auf den Heimweg.
Ich hoffe ihr seid alle gut nach Hause gekommen und wir sehen uns in alter Frische 2020 in Minden wieder.

Eure Paparazine des Königs vonundzu Haselünne

 

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